Lektüreprotokoll: Paul Jandl, Die Corona-Krise trifft die Literatur hart, NZZ, 24. März 2020

Paul Jandl schreibt über die Literaten, die in der Krise schreiben. Viele Autorinnen und Autoren scheinen verunsichert zu sein, denn – wie Röggla bereits festgestellt hat – die »Geschäftsgrundlage der Literatur« komme arg ins Wanken. »Wie kann man die jetzige Hyperaktualität abbilden?« Dann werden ein paar Beispiele von Corona-Tagebüchern im Netz vorgestellt: Jaroslav Rudis, Peter Stamm, Dorothee Elmiger, Anne Cotten, Valerie Fritsch, Julya Rabinovich, Monika Helfer, Thomas Glavinic. Die Autoren beleuchten unterschiedliche Aspekte: individuelle, private, gesellschaftliche, politische. Allen gemeinsam ist die Arbeitssituation, die jener der Quarantäne ähnelt: man zieht sich zurück, sitzt am Arbeitstisch und versucht den Blick zu schärfen, was draußen in der Welt vorgeht. Mit Röggla stellt sich Jandl die Frage, kann das gelingen? Wir werden sehen. »Was man jetzt hört, ist ein Signal der Verunsicherung. Ein Rufen im digitalen Wald.«

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