Schreibtisch

Berichte aus dem Quarantän XXVI: Über Wirte und Märkte. Nein, es geht nicht um das Elend in der Gastronomie. Virologen suchen nach den Wegen, wie das Virus zum Menschen gelangt. Dabei spielen Märkte, auf denen lebende Tiere verkauft werden, eine Hauptrolle.

Was haben ein Augenschein im Kasanka-Nationalpark in Sambia, auf einem Tiermarkt in der Republik Kongo und auf dem Huanan-Großmarkt in Wuhan gemeinsam? Genau: die Frage nach den Wirten von Viren. Eine Spurensuche. 1. August 2020, 9./10. Januar 2021, 14. Februar 2021

Hier geht's zur Spurensuche.

 

Berichte aus dem Quarantän XXV: Die Forschungsreise des China-WHO-Joint Teams. Pressekonferenz vom 9. Februar: Krankenhäuser, Labore, Lebendtiermarkt. Wie befürchtet, versucht die chinesische Regierung die Untersuchungen zu beeinflussen.

Endlich hat die Feldarbeit begonnen. Die ersten Eindrücke bestätigen die Erwartungen und unterstützen die bisherigen Erkenntnisse. Und enttäuschen die Anhänger der Laborthese. Es gibt noch viel zu tun. Doch die chinesischen Behörden verweigern Einsicht in wichtige Daten. 10. Februar und 15. Februar 2021

Hier geht's zum Reisebericht.  

 

Berichte aus dem Quarantän XXIV: Neues zum Zahlensalat. Das ewige Gezänk um Aufhebung oder Verschärfung von Maßnahmen ist nervtötend. Aber offenbar muss es sein. Schauen wir uns ein paar neue Rechenbeispiele an. Und korrigieren alte.

»Dieses Thema wurde schon behandelt. Das kenne ich schon«, grummeln Sie zu Recht. Ja, im Bericht Was kostet ein Leben? ging es darum. Aber die Gesundheit und die Wirtschaft stehen nach wie vor im Zentrum der politischen Diskussionen. Es gibt eine interessante Rechnung von der Task Force dazu. Und es braucht ein paar Berichtigungen zum ersten Zahlensalat. 2. Februar 2021

Hier gehts zum zweiten Zahlensalat. 

 

Berichte aus dem Quarantän XXIII: Was ist in Zeiten der Pandemie die Rolle der Literatur? Kann sie überhaupt angemessen auf die Ereignisse reagieren, ohne dass sie der Entwicklung hinterherhinkt?

Im Frühjahr 2020 entbrannte über die Corona-Tagebücher verschiedener Autorinnen und Autoren eine bemerkenswerte Diskussion. Hier werden in kurzen Lektüreprotokollen holzschnittartig verschiedene Positionen zusammengefasst. Ergänzt wird dies mit einer kleinen Einschätzung des Autors. 20. März 2020 bis 14. April 2020

Hier geht's zu den Beiträgen von: Kathrin Röggla in der FAZ, Paul Jandl in der NZZ, Julia Encke in der FAS, Sandro Benini im TA, Adrian Stokar auf adrianstokar.ch

 

 

Berichte aus dem Quarantän XXII: Was macht das Virus, wenn es den menschlichen Körper befallen hat? Und wie reagiert das Immunsystem auf die ungebetenen Gäste? Eine Virenreise mit der NZZaS. – Und ein mögliches Gegenmittel gegen Stürme.

Um keine Zweifel aufkommen zu lassen: Nein, Covid-19 ist keine leichte Grippe. Das haben Untersuchungen, Obduktionsberichte und Krankenprotokolle längst bewiesen. Auch während der ersten Welle gab es diesbezüglich eindrückliche Belege. Komplett machtlos ist man hingegen nicht. 15. März und 23. Mai 2020

Hier geht's zum Reisebericht.

Berichte aus dem Quarantän XXI: Im Bericht XX stand, es gebe Autoren, die in Pandemiezeiten vor allem lesen, lesen, lesen.

Der Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf denkt über das Anthropozän nach und der Historiker Philipp Blom über die Bedeutung der Pandemie für unser Weltbild. Beide befassen sich letztlich mit der Frage, wie es um das Verhältnis zwischen Mensch und Natur steht. Vielleicht müsste man gelegentlich den Schalter drehen. Zwei Lektüreprotokolle vom 4. und 18. Juli 2020

Hier wird die Lektüre zusammengefasst.   

Berichte aus dem Quarantän XX: Jetzt mal ehrlich: Was soll das Ganze hier? Hatte nicht die Virologin Isabella Eckerle gesagt, es sei störend, dass Laien sich plötzlich als Experten für – beispielsweise – Virologie ausgäben?    

Der Autor versucht zu erklären, weshalb er hier schreibt. Und worüber er schreibt. Mehr nicht. Dabei erinnert er sich an Max Frischs Holozän-Erzählung. 26. Februar 2020.

Hier geht's zum Text.

 

Berichte aus dem Quarantän IXX: Beruhigend zu wissen, dass für die Kommunikation auch im 21. Jahrhundert noch auf althergebrachte Techniken zurückgegriffen wird. Zum Beispiel auf das Faxgerät. In gewissen Situationen wäre schneller aber besser. Ein Nachruf auf das Fax. 

Das Faxgerät war einst unabdingbar für jede Reservation eines Hotelzimmers. Für die Übermittlung von medizinischen Daten ist es das noch heute. Aber wie lange noch? Wir erinnern uns an seine Anfänge. 20. März 2020

Hier geht's zum Nachruf.

Berichte aus dem Quarantän XVIII: Isabella Eckerle gehört zu den profiliertesten Virologinnen in der Schweiz. Manchmal ägert sie sich auch, weil ihre Warnungen nicht wahrgenommen werden oder über Ärzte.

In einem Interview mit der NZZaS bemängelt Isabella Eckerle, dass man offenbar gerne auf jene Experten hört, die gar keine sind. Und gerne würde sie jene Hausärzte durch ihre Abteilung führen, die noch nie einen Covid-Patienten gesehen haben, aber dennoch glauben, über die Krankheit alles besser zu wissen. 6. September 2020

Hier geht's zu ihrer Aussage.  

 

(c) https://escapade.co.uk/products/addams-family

Berichte aus dem Quarantän XVII: Zitate aus der Weltliteratur. Dr. Frankenstein und Graf Dracula haben uns schon vor langer, langer Zeit mit jenen Themen konfrontiert, mit denen wir uns dereinst zu befassen haben: Forscher und Fledermäuse.

Mary Shelleys Frankenstein und Bram Stokers Graf Dracula gehören zu den klassischen Figuren aus der Gothic-Novel- und Grusel-Sparte. Plötzlich erhalten sie eine verblüffende Aktualität. Soll noch einer sagen, Literatur sei überflüssig.

Hier geht's zum Ausflug in die Weltliteratur.