Schreibtisch

Berichte aus dem Quarantän XXIII: Was ist in Zeiten der Pandemie die Rolle der Literatur? Kann sie überhaupt angemessen auf die Ereignisse reagieren, ohne dass sie der Entwicklung hinterherhinkt?

Im Frühjahr 2020 entbrannte über die Corona-Tagebücher verschiedener Autorinnen und Autoren eine bemerkenswerte Diskussion. Hier werden in kurzen Lektüreprotokollen holzschnittartig verschiedene Positionen zusammengefasst. Ergänzt wird dies mit einer kleinen Einschätzung des Autors. 20. März 2020 bis 14. April 2020

Hier geht's zu den Beiträgen von: Kathrin Röggla in der FAZ, Paul Jandl in der NZZ, Julia Encke in der FAS, Sandro Benini im TA, Adrian Stokar auf adrianstokar.ch

 

 

Berichte aus dem Quarantän XXII: Was macht das Virus, wenn es den menschlichen Körper befallen hat? Und wie reagiert das Immunsystem auf die ungebetenen Gäste? Eine Virenreise mit der NZZaS. – Und ein mögliches Gegenmittel gegen Stürme.

Um keine Zweifel aufkommen zu lassen: Nein, Covid-19 ist keine leichte Grippe. Das haben Untersuchungen, Obduktionsberichte und Krankenprotokolle längst bewiesen. Auch während der ersten Welle gab es diesbezüglich eindrückliche Belege. Komplett machtlos ist man hingegen nicht. 15. März und 23. Mai 2020

Hier geht's zum Reisebericht.

Berichte aus dem Quarantän XXI: Im Bericht XX stand, es gebe Autoren, die in Pandemiezeiten vor allem lesen, lesen, lesen.

Der Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf denkt über das Anthropozän nach und der Historiker Philipp Blom über die Bedeutung der Pandemie für unser Weltbild. Beide befassen sich letztlich mit der Frage, wie es um das Verhältnis zwischen Mensch und Natur steht. Vielleicht müsste man gelegentlich den Schalter drehen. Zwei Lektüreprotokolle vom 4. und 18. Juli 2020

Hier wird die Lektüre zusammengefasst.   

Berichte aus dem Quarantän XX: Jetzt mal ehrlich: Was soll das Ganze hier? Hatte nicht die Virologin Isabella Eckerle gesagt, es sei störend, dass Laien sich plötzlich als Experten für – beispielsweise – Virologie ausgäben?    

Der Autor versucht zu erklären, weshalb er hier schreibt. Und worüber er schreibt. Mehr nicht. Dabei erinnert er sich an Max Frischs Holozän-Erzählung. 26. Februar 2020.

Hier geht's zum Text.

 

Berichte aus dem Quarantän IXX: Beruhigend zu wissen, dass für die Kommunikation auch im 21. Jahrhundert noch auf althergebrachte Techniken zurückgegriffen wird. Zum Beispiel auf das Faxgerät. In gewissen Situationen wäre schneller aber besser. Ein Nachruf auf das Fax. 

Das Faxgerät war einst unabdingbar für jede Reservation eines Hotelzimmers. Für die Übermittlung von medizinischen Daten ist es das noch heute. Aber wie lange noch? Wir erinnern uns an seine Anfänge. 20. März 2020

Hier geht's zum Nachruf.

Berichte aus dem Quarantän XVIII: Isabella Eckerle gehört zu den profiliertesten Virologinnen in der Schweiz. Manchmal ägert sie sich auch, weil ihre Warnungen nicht wahrgenommen werden oder über Ärzte.

In einem Interview mit der NZZaS bemängelt Isabella Eckerle, dass man offenbar gerne auf jene Experten hört, die gar keine sind. Und gerne würde sie jene Hausärzte durch ihre Abteilung führen, die noch nie einen Covid-Patienten gesehen haben, aber dennoch glauben, über die Krankheit alles besser zu wissen. 6. September 2020

Hier geht's zu ihrer Aussage.  

 

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Berichte aus dem Quarantän XVII: Zitate aus der Weltliteratur. Dr. Frankenstein und Graf Dracula haben uns schon vor langer, langer Zeit mit jenen Themen konfrontiert, mit denen wir uns dereinst zu befassen haben: Forscher und Fledermäuse.

Mary Shelleys Frankenstein und Bram Stokers Graf Dracula gehören zu den klassischen Figuren aus der Gothic-Novel- und Grusel-Sparte. Plötzlich erhalten sie eine verblüffende Aktualität. Soll noch einer sagen, Literatur sei überflüssig.

Hier geht's zum Ausflug in die Weltliteratur.

 

Berichte aus dem Quarantän XVI: Das Unerwartete zusammenzubringen, kann bisweilen als zu verspielt gelten. Je nun. Ein Versuch, Fußball, Donald Trump und Hannah Arendt in Beziehung zueinander zu setzen.

Expertinnen und Experten liegen mit ihren Einschätzungen häufig richtig. Das stimmt nicht nur hinsichtlich des Verlaufs der Pandemie, sondern offenbar auch bezüglich des erbärmlichen Tiefpunkts der Präsidentschaft Trumps, wie uns die Erstürmung des Capitols vor Augen führt. Viele Fachleute ahnten Schlimmes und sie hatten recht. Es soll bitte niemand sagen, sie oder er sei überrascht. 7. Januar 2021 

Hier geht's zur Finalissima von Trumps Präsidentschaft

 

Berichte aus dem Quarantän XV: Die Suche nach dem Ursprung geht weiter. Bald werden neue Erkenntnisse über das Virus erwartet. Wir sind gespannt. Im Mittelpunkt stehen erneut Hufeisennasen. Und: Viren, die auf dem gleichen Wirt leben, können Teile ihres Erbgutes tauschen. Daraus entstehen neue Viren.

Dank der Pandemie erhalten wir einen Einblick in die Funktionsweise der Wissenschaft. Das ist erhellend. Fortschritt wird auch dann erzielt, wenn eine These nicht bewiesen werden kann. 23. November 2020, ergänzt am 27. Januar 2021 

Hier geht's zu den Neuigkeiten zur Hufeisennase.

 

Berichte aus dem Quarantän XIV: Bitte nachrechnen! Was kostet die Pandemie? Christoph Eisenring in der NZZ und der Ökonomieprofessor Dirk Krüger liefern Berechnungsgrundlagen. 

Die Ergebnisse differieren. Aber: Es ist brutal. Die Zahlen sind alarmierend, welche Grundlagen man immer auch heranzieht. Zudem gibt's ein kleines Rechenbeispiel aus der Gastroszene. 28. November 2020 / 4. Januar 2021